Suche

Sie sind hier

Echtzeit High-Speed Datenlogger für embedded Systeme | Spectrum

Downloads
Ein Echtzeit High-Speed Datenlogger für embedded Systeme
CPU basierte embedded Systeme haben einen steigenden Anteil bei der Überwachung und Steuerung mechanischer und elektrischer Komponenten in unserer technisierten Welt. In England wurde bei der Firma Rapita Systems Ltd die Nachfrage nach einem Verifikationswerkzeug für die Flugzeug- und Automobilindustrie erkannt, das hilft die Kosten für Messung, Optimierung und Verifikation des Zeitverhaltens bei kritischen Echtzeitsystemen zu minimieren und so die Effektivität der Tests zu erhöhen. Basierend auf dieser Idee wurde der RTBx Datenlogger sowie die Rapita Verifikation Suite (RVS) entwickelt.
Rapita Data Logger

Anwendungsdetails High-Speed Datenlogger

Das Resultat ist ein generisches Gerät, das eine deutlich größere Universalität bietet als viele herkömmliche Datenlogger und Logikanalysatoren, die auf eine CPU zugeschnitten sein können oder sehr aufwendig in der Konfiguration sind. Ein Aspekt der Universalität ist die Fähigkeit des Datenloggers sich mit digitalen Bussen des embedded Systems mit 8, 16 oder 32 Bit Breite verbinden zu können und dabei die Datenwechsel mit 100 MHz abzutasten. Die Signale auf diesem Bus sind die Code Ausführungsschritte im Zusammenhang mit der Überwachung und Steuerung des Komplettsystems, sei es ein Fahrzeug oder ein Flugzeug. Das Herz des Systems ist die Möglichkeit, Daten mit dem RTBx Datenlogger zu erfassen, mit Timestamps zu versehen und zu speichern sowie die Analyse mit der RVS Software.

Anforderungen

  • Digitale Datenbreite 8, 16 und 32 Bit
  • Abtastrate bis 100MHz (8 und 16 Bit), 50 MHz (32 Bit)
  • High speed data streaming auf lokale Festplatte (FIFO Mode)
  • Windows und Linux Unterstützung
  • Programmierung in Ada
  • Installation 19 Zoll Rack

Realisierung

M2i.7020 - Digital Data Acquisition with 125 MS/sUm die gewünschte Performance zu erreichen und Daten zuverlässig über lange Zeiträume zu speichern, wählte Rapita Systems die M2i.70xx Serie der digitalen I/O Karten des deutschen Herstellers für PC Messtechnik, Spectrum GmbH. Diese Kartenserie bietet verschiedene Produkte mit 8, 16 und 32 Bit Datenbreite sowie die Möglichkeit Logikwechsel mit einer hohen Abtastrate von bis zu 125 MHz zu erfassen. Die erweiterte Streaming Kapazität der Spectrum M2i Karten erfüllt die Anforderungen nach extrem langen Aufzeichnungen durch die Nutzung des großen on-board Speichers als FIFO Buffer. Diese Aufzeichnung kann kurz sein oder mehrere Wochen laufen. Die M2i Kartenserie, die ebenso eine breite Palette von Digitizern und Arbitrary Waveform Generatoren enthält, erreicht eine permanente Datenübertragungsrarte von mehr als 200 MByte/s. Diese Datenrate erlaubt das Streamen von 16 Bit breiten Daten mit 100 MHz oder 32 Bit mit 50 MHz solange noch Speicherplatz auf der Festplatte frei ist.

Im RTBx Datenlogger wird die M2i.70xx Karte in einem 19“ System mit integriertem großen Datenspeicher eingesetzt. Die Rapita Software setzt dabei auf den mit der Karte mitgelieferten Treibern auf und erreicht so alle detaillierten Einstellungen der Karte. Die einfach zu verwendende Treiberschnittstelle bietet für alle seit 2003 auf den Markt gebrachten Produkte von Spectrum ein einheitliches Interface für alle Plattformen. Die Kombination der verschiedenen Technologien erlaubt es den RTBx Datenlogger mit einer ganzen Reihe von verschiedenen embedded CPU Systemen im Bereich Automotive und Avionik zu nutzen.

Der physikalische Anschluss des Datenloggers an das embedded System geschieht über ein Flachbandkabel auf der Rückseite direkt an einen speziellen Ausgangsport des Systems. Dieser dient als Datenquelle für die Instruktionen des CPU. Eine zusätzliche Verbindung kann zum Adressbus des zu testenden Systems hergestellt werden, was dem Nutzer erlaubt auf die Daten zu einer definierten Adresse zuzugreifen. Auf der Vorderseite des Datenloggers zeigt ein kleines LCD den Aufzeichnungsstatus, geloggte Daten, verfügbare Aufzeichnungszeit, Netzwerkadresse (IP) sowie die Softwareversion an. Der Datenlogger kann dabei direkt nach dem Anschluss ohne weitere Programmierung verwendet werden oder über Ethernet mit einer grafischen Oberfläche unter Windows oder Linux angesteuert und mit erweiterten Einstellungen versehen werden.