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Meilensteine | Spectrum

Meilensteine auf unserem Weg in die Zukunft

1989

Spectrum wurde von Gisela Hassler und Michael Janz mit dem Geschäftsziel gegründet, kundenspezifische Sonderanfertigungen im Bereich Messtechnik anzubieten. Sie begannen mit der Entwicklung einer eigenen Produktlinie und stellten 1991 die erste ISA-Karte vor. Diese Digitizer-Karte mit 50 MHz und 8 Bit namens "PAD52" wurde 17 Jahre lang bis 2008 verkauft! Viele weitere ISA-Digitizer und die ersten Arbitrary-Waveform-Generator-Karten folgten in den nächsten Jahren.

1996

Spectrum entwickelte seine erste 12 Bit-Digitizerkarte für den neuen Busstandard PCI mit einer Abtastrate von 80 MS/s. Viele weitere PCI-basierte Karten folgten.

2000 and 2001

Oliver Rovini, der 1995 als Softwareentwickler in das Unternehmen eingetreten war, übernahm die Position des technischen Direktors, nachdem Gründer Michael Janz das Unternehmen verlassen hatte. Es war Olivers Idee, modulare PCI-Produkte zu bauen, bestehend aus einer Plattformkarte, die mit vielen verschiedenen Modulen kombiniert wird. Dies führte schnell zu einer großen Auswahl an Digitizern, AWGs und digitalen I/O-Karten mit der Bezeichnung "MI-Serie".

2004

Drei wichtige Entwicklungen fanden im Jahr 2004 statt: Erstens wurde auf der Grundlage der vorhandenen MI-Serie und mit Hilfe des modularen Systems ein vollständiges Sortiment an CompactPCI- und PXI-Karten auf den Markt gebracht. Zweitens stellte Spectrum die M2i-Serie vor, die Nachfolger der MI-Karten. Die Anzahl der verschiedenen Produkte stieg von 2000 bis 2004 dank des modularen Konzepts von 18 auf 170! Drittens zog das Unternehmen im April in ein deutlich größeres Gebäude mit speziellen Bereichen für die Entwicklungsingenieure, das Produktionsteam und die Büromitarbeiter.

2007

Alle 90 Karten der M2i-Serie wurden als PCI Express-Versionen verfügbar, dem neuesten Busstandard für PC-basierte Systeme.

2008

Die Messsoftware SBench 6 wurde eingeführt. Das Programm ist intuitiv zu bedienen, ermöglicht die schnelle Erfassung und Analyse großer analoger und digitaler Datenmengen und bietet leistungsstarke Exportfunktionen. SBench 6 wurde schnell zu einer sehr beliebten Software.

2009

Im Jahr 2009 wurde die M3i-Serie eingeführt, beginnend mit einem 500 MS/s Digitizer und gefolgt von einer Digitizerkarte mit der Geschwindigkeit von 1 GS/s ein Jahr später. Währenddessen wurden die Karten der Serien MI und M2i weltweit erfolgreich verkauft und in vielen Unternehmen, an Universitäten und für viele OEM-Produkte eingesetzt. Alle drei Serien bildeten ein Sortiment von 320 verschiedenen Produkten!

2011

Spectrum lieferte 140 Digitizer an die Großforschungseinrichtung CERN. Seitdem steuern diese PC-Karten den komplizierten Shut-Down-Vorgang des LHC, des größten Teilchenbeschleunigers der Welt.

2013

Um das wachsende Geschäft in Asien zu lenken, wurde Gregory Tate zum Asian Business Manager ernannt. Mit 30 Jahren Erfahrung in der Elektronikbranche verfügt Greg über ein fundiertes Wissen über Digitizertechnologie, modulare Messtechnik und deren Anwendungen auf dem asiatischen Markt.
Ebenfalls in diesem Jahr wurde mit der "digitizerNETBOX" eine völlig neue Produktgruppe eingeführt. Dieses Stand-alone-Gerät enthält zwei Spectrum-Digitizerkarten und bietet bis zu 16 synchrone Datenerfassungs-Kanäle in einer mobilen Box mit vollständiger Fernsteuerung über Ethernet/LXI von jedem PC oder Netzwerk aus.

2014

Spectrum brachte die M4i-Serie auf den Markt, die über eine Abtastgeschwindigkeit von 5 GS/s verfügt! Diese sehr schnellen Karten eröffneten neue Anwendungsbereiche bis in den Sub-Nanosekunden-Bereich.

2015

Anfang dieses Jahres eröffnete Spectrum ein eigenes US-Büro, das sich um den wachsenden US-Markt und die zunehmende Anzahl von lokalen Repräsentanten kümmert. In über 30 anderen Ländern hatte Spectrum bereits Distributoren gefunden, um den weltweiten Umsatz zu steigern.
Die neue M4i-Serie wurde um Arbitrary Waveform Generatoren erweitert, mit bis zu 1,25 GS/s Ausgangsgeschwindigkeit.

2016

Spectrum brachte PXIe-Versionen aller Digitizer und AWGs der schnellen M4i-Serie auf den Markt. Die PXIe-Karten haben dieselbe Treiberschnittstelle und sind zu 100% mit den PCIe-Karten kompatibel.
Zusätzlich wurde eine große Version der digitizerNETBOX vorgestellt: Das 19-Zoll-Gehäuse enthält bis zu 6 Spectrum-Karten und bietet bis zu 48 synchrone Kanäle mit vollständiger Fernsteuerung über Ethernet/LXI.

2017

Von Anfang an wurden alle Spectrum-Produkte vollständig in Deutschland entwickelt, gebaut und getestet. Wegen der extrem niedrigen Ausfallrate hatte Spectrum im Jahr 2017 die Gewährleistung von 2 Jahren auf branchenführende 5 Jahre erhöht.
Die Qualität der Produkte wird z.B. bei DESY in Hamburg deutlich, wo Spectrum-Karten seit 15 Jahren bei allen drei Teilchenbeschleunigern im Dauereinsatz sind, oder in der Antarktis, wo Spectrum Digitzer und AWGs als Herzstück eines atmosphärischen Messsystems des Leibniz-Instituts monatelang in Eis und Schnee präzise arbeiten.
Ebenfalls in diesem Jahr wurde der Firmenname von "Spectrum Systementwicklung Microelectronic GmbH" in den international verständlicheren Namen "Spectrum Instrumentation GmbH" geändert.

2018

Spectrum brachte eine neue Serie mit dem Namen "M2p" auf den Markt. Die PCIe-Plattformkarte ist nur 168 mm lang, und mit unterschiedlichen Modulen entstehen Digitizer im Bereich von 5 MS/s bis 125 MS/s mit bis zu 8 Kanälen auf einer einzelnen Karte.

2019

Mit der Vorstellung von AWGs für die M2p-Serie hatte Spectrum den Austausch der älteren Produktreihen MI, M2i und M3i abgeschlossen und verfügte nun über eine moderne Palette von fast 200 Messinstrumenten, die alle innerhalb der letzten 5 Jahre entwickelt wurden. Die mehr als 400 obsoleten Produkte wurden für bestehende Kunden weiterhin noch produziert, um einen reibungslosen Austausch innerhalb der verschiedenen Projekte zu ermöglichen.

6. Dez. 2019: Dreißigjähriges Jubiläum

In 30 Jahren konnte Spectrum Kunden auf der ganzen Welt gewinnen, darunter viele Branchenführer sowie Hunderte verschiedener Universitäten und Forschungsinstitute.
Die Digitizer und AWGs von Spectrum werden in weltweit führenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten eingesetzt, wie beispielsweise beim britischen Unternehmen FLF, das in nur vier Jahren einen Fusionsreaktor bauen will und dafür ein 256-Kanal-Digitizersystem der Firma Spectrum nutzt.

2020

Spectrum präsentierte die hybridNETBOX, ein Mehrkanal-AWG und -Digitizer in einem Gerät. Dieses tragbare Messinstrument erzeugt, erfasst und analysiert elektronische Signale gleichzeitig. Die erste Serie umfasste sechs verschiedene Modelle.

2021

Carsten Gralla wurde zum zusätzlichen Geschäftsführer ernannt, um mit Gründerin und CEO Gisela Hassler und dem technischen Direktor Oliver Rovini ein verstärktes Managementteam zu bilden.
Außerdem wurden acht weitere hybridNETBOX-Modelle auf den Markt gebracht.